Zwei wichtige Lebensgesetze stecken hinter Ereignissen und sogenannten Zufällen. Zum einen das Resonanzgesetz, das ähnliche Schwingungen sich anziehen, zum anderen das Polaritätsgesetz. Das erstere wurde bereits in einem anderen Artikel näher beschrieben. Folglich schauen wir uns heute das Polaritätsgesetz näher an. Es besagt, dass alles zwei Seiten, zwei Pole besitzt. Falls der eine Pol z. B. Reichtum ist, ist der Gegenpol Armut. Sind beide Pole im Gleichgewicht, d. h. beide Pole werden von uns wahrgenommen und beachtet, ist dieses Thema “Reichtum und Armut” in Harmonie. Sobald wir nun ins Extreme fallen, uns nur mit einem Pol beschäftigen und den Gegenpol außer acht lassen, gerät das Thema bei uns in Disharmonie. Dieses Ungleichgewicht steht der kosmischen Ordnung konträr gegenüber und muss wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Entweder können wir den Ausgleich herbeiführen, indem wir dem Gegenpol mehr Aufmerksamkeit widmen. Im o. g. Beispiel also nicht nur unseren Reichtum vermehren, sondern für die Armen etwas spenden. Das kann zum Beispiel die Unterstützung eines Patenkindes aus einer Armutsregion sein. Wenn wir uns nun mit der Lebenssituation unseren Patenkindes beschäftigen, mit den dortigen ärmlichen Verhältnissen wird uns das Thema “Armut” bewusst. Wir stellen sozusagen den Ausgleich her. Falls wir hierzu nicht freiwillig bereit sind, wird das Schicksal den Ausgleich zwangsweise durchführen. Verlieren wir z. B. unseren Reichtum durch einen Schicksalsschlag, werden wir plötzlich mit dem Thema “Armut” konfrontiert. Schmerzlicher als es uns vielleicht lieb ist. Dieses Polaritätsgesetz steckt hinter den Ereignissen und Zufällen, die in unser Leben. Oft kriegen wir kleine Warnungen bevor das Universum den großen “Hammer” herausholt. Wir tun gut daran, immer beide Pole eines Themas zu betrachten – freiwillig, als zwangsweise eine Korrektur zu erhalten.
DER Astrologe