Eine Methode der Börsenastrologie, oftmals auch im Zuge der Wirtschaftsastrologie genannt, ist es, ein Horoskop für ein börsennotiertes Unternehmen zu erstellen. Dabei kann die Erstmission oder das Gründungsdatum herangezogen werden. Bei beiden besteht das Problem des genauen Zeitpunkts. Die Erstemission erstreckt sich meist über einen Zeitraum von mehreren Tagen. Soll nun der erste Tag mit Uhrzeit der Börsenöffnung herangezogen werden oder doch lieber einfach zwölf Uhr mittags. Auch gibt es Platzierungen für Aktien, die bereits vor dem ersten Börsentag vorliegen. Hat man das Horoskop erstellt, werden nun Kurssprünge mit dem Horoskop verglichen in der Hoffnung passende Korrelationen zu entdecken. Um dann bei bestimmten Planetenkonstellationen die Auswirkungen auf den Aktienkurs prognostizieren zu können. Auch werden Horoskope für einzelne Börsen oder für die Indices (DAX, MDAX, TECDAX usw.) erstellt, um dann eine allgemeine Aktienentwicklung vorherzusagen. Letztendlich handelt es sich dabei um Spekulationen, die aufgehen oder auch nicht. Besser ist es für Otto-Normalverbraucher, nur Geldgeschäfte zu machen, die man erstens versteht, die man selbst vornimmt und kontrolliert. Das Sprichwort “Schuster bleib bei deinen Leisten” zu beherzigen, kann hier einem ein Geldverlust ersparen.
DER Astrologe